SteriHealth®

Neue Möglichkeiten zur
effektiven Vor-Ort-Sterilisation

SteriHealth®
Neue Möglichkeiten zur effektiven Vor-Ort-Sterilisation

Kein anderes Technik- und Wissenschaftsfeld ist derart innovativ und von einer überdurchschnittlichen Dynamik in Forschung und Entwicklung gekennzeichnet, wie die Medizintechnik. Immer komplexere Krankheitsbilder, eine höhere Lebenserwartung, als auch der hohe Rationalisierungsdruck im Gesundheitswesen bieten nicht nur gute Zukunftschancen der Unternehmen aus dem Bereich der Medizintechnik, sondern implizieren auch systemische Risiken.

Zu den größten Risikofaktoren bei der medizinischen Versorgung zählen postoperative und nosokomiale Infektionen. Hieraus ergibt sich ein wachsender gesellschaftlicher und politischer Handlungsbedarf. Einen wesentlichen Lösungsweg zur Minimierung der Infektionsgefahr stellen sichere, flexible und schnelle Hygienesicherungsprozesse dar. Insbesondere thermolabile Mikrosysteme, Instrumente bzw. Implantate mit intelligenter Sensorik können derzeit mit bestehenden Verfahren nur sehr kosten- und zeitaufwendig sterilisiert werden. Zelltherapeutische Präparate sind zudem derzeit gar nicht zuverlässig zu sterilisieren.

Um die Defizite der bisher eingesetzten Verfahren zu minimieren, haben die beteiligten Fraunhofer-Institute FEP, IBMT, IKTS, ITEM, IVV, IVV Dresden und IZI in dem von der Fraunhofer-Gesellschaft geförderten Projekt SteriHealth® einen hocheffektiven Hygienesicherungsprozesses zur Bereitstellung keimfrei verpackter Medizinprodukte in Krankenhäusern, Arztpraxen und Altenpflege entwickelt.