Motivation

Zu den größten Risikofaktoren bei der medizinischen Versorgung zählen postoperative und nosokomiale Infektionen. Die zusätzlichen Kosten zur Reduktion dieser Infektionen belaufen sich auf bis zu 2 Mrd. Euro/Jahr. Hieraus ergibt sich ein wachsender gesellschaftlicher und politischer Handlungsbedarf.

Einen wesentlichen Lösungsweg zur Minimierung der Infektionsgefahr stellen sichere, flexible und schnelle Hygienesicherungsprozesse dar. Insbesondere thermolabile Mikrosysteme, Instrumente bzw. Implantate mit intelligenter Sensorik können derzeit mit bestehenden Verfahren nur sehr kosten- und zeitaufwendig sterilisiert werden. Zelltherapeutische Präparate sind zudem derzeit gar nicht zuverlässig zu sterilisieren.

Im Projekt SteriHealth® arbeiten die Projektpartner daher an der Entwicklung eines hocheffektiven Hygienesicherungsprozesses zur schnellen und sicheren Vor-Ort-Sterilisation von Medizinprodukten.